Theo Runde hat am vergangenen Wochenende bei der Olympic Hopes Regatta in Bratislava erstmals das Trikot der deutschen Nationalmannschaft getragen. Möglich wurde die Nominierung durch seine starken Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften in Brandenburg, mit denen er sich als einer der fünf besten Kanuten seines Jahrgangs für den internationalen Nachwuchswettbewerb empfehlen konnte.

Die Olympic Hopes Regatta gilt als eines der wichtigsten internationalen Nachwuchsrennen im Kanusprint. Unter dem Dach des Internationalen Kanuverbandes (ICF) traten dort die besten 15 bis 17jährigen Athleten und Athletinnen aus mehr als 40 Nationen gegeneinander an.

Vor dem Wettkampf bereitete sich Theo Runde gemeinsam mit dem deutschen Team im Olympischen Trainingszentrum in Kienbaum auf den Start vor. In der zentralen Trainingsstätte des deutschen Leistungssports wurden dort die letzten Abstimmungen für den Wettkampf in der slowakischen Hauptstadt getroffen.

In Bratislava zeigte Theo Runde einen engagierten ersten Auftritt im K1 über 500 Meter. Nach einem gelungenen Vorlauf qualifizierte er sich für das Halbfinale und bewies damit, dass er sich auch auf internationaler Bühne behaupten kann. Mit einem guten Halbfinallauf sicherte er sich dann einen Platz im C-Finale. Hier erwischte Theo einen nicht optimalen Start, schaffte nach einer engagierten Aufholjagt nicht mehr den Anschluss an die Spitze des Feldes und erreichte mit einer guten Zeit den sechsten Platz.

Auch auf der abschließenden Langstrecke über 5 Kilometer sammelte der junge Kanute wertvolle Rennerfahrung. Im Feld mit 50 Teilnehmern blieb Theo Runde nach dem Massenstart in einem dichten Pulk hängen, aus dem er sich über die gesamte Renndistanz nicht mehr lösen konnte. Am Ende musste er sich mit dem 23. Rang zufriedengeben.

Für Theo Runde war der Start in Bratislava ein wichtiger persönlicher und sportlicher Entwicklungsschritt. Der Vergleich mit den besten Nachwuchskanuten anderer Nationen zeigt, dass Theo Runde zur deutschen Spitzengruppe seines Jahrgangs zählt und vom Verband für internationale Aufgaben gesehen wird.

Für den Kanu-Ring Hamm ist die Nominierung seines Sportlers ein beachtlicher Erfolg. Sie unterstreicht, dass die Vereinsarbeit junge Talente bis in die Nationalmannschaft hinein entwickeln kann und dass gute Resultate bei deutschen Meisterschaften direkte Wege auf die internationale Bühne eröffnen.


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